Lackendorf

Die Gemeinde Lackendorf liegt an den Abhängen des Ödenburger Gebirges.
Die erste urkundliche Nennung von Lackendorf erfolgte im Jahr 1222 als major Louku. Interessanterweise ist damals Lackendorf die bedeutendste Siedlung der näheren Umgebung.
Mit 1. Jänner 1971 wurden im Rahmen des Gemeindestruktur-verbesserungsgesetzes“ durch einen Beschluss der Burgenländischen Landesregierung die Gemeinden Lackendorf, Unterfrauenhaid und Raiding zur neuen „Gemeinde Raiding-Unterfrauenhaid“ vereinigt.  Auf Grund der anhaltenden Widerstände wurde die Trennung der Gemeinden vom Gemeinderat beschlossen und mit Verordnung der Landesregierung am 1. Jänner 1990 vollzogen, womit Lackendorf, Unterfrauenhaid und Raiding wieder selbständige Gemeinden wurden.  

Lackendorf ist geprägt durch den lang gestreckten Dorfanger, der mit seinem prächtigen Blumenschmuck und verschiedensten Dekorationen das Auge des Besuchers erfreut. Die Landschaft ringsum bietet ideale Voraussetzungen für ausgedehnte Wanderungen und Radtouren.

Die im Jahr 1874 auf dem Fundament eines römischen Wehrturmes erbaute und dem Hl. Rochus geweihte Filialkirche Lackendorf stellt auf einem dünenartig aufgeschichteten Sandhügel ein weithin sichtbares Wahrzeichen dar. Rings um Lackendorf findet man zahlreiche Sandgruben, in denen qualitativ hervorragender Quarzsand abgebaut wird.

Das größte Grundwasservorkommen des Bezirkes Oberpullendorf befindet sich in Lackendorf und wird vom Wasserleitungsverband mittleres Burgenland als Lieferant für hochqualitatives Trinkwasser für den Großteil der Gemeinden des Bezirkes genutzt.

In der Landwirtschaft hat sich in Lackendorf in den letzten zwanzig Jahren eine Spezialisierung auf Viehhaltung und Milchwirtschaft vollzogen. Unsere Betriebe zählen heute zu den besten und größten Milchlieferanten des Landes und bieten teilweise als Direktvermarkter auch ab Hof Verkauf von verschiedenen landwirtschaftlichen Produkten an.

 Weitere Infos finden Sie auf: www.lackendorf.at